19.10., 19.00 Uhr Buchlesung „Fremde Eltern“ mit Joachim Krause in der Begegnungsstätte "mittendrin"
21.10., 19.00 Uhr Tauschaer Oktoberfest
27.10., 20.00 Uhr Söhne Mamas: Comedy-Show „Macht uns nicht nackig“ in Markersdorf
29.10., 17.00 Uhr Politisches Kabarett von und mit Erik Lehmann in Arnsdorf
31.10., 14.30 Uhr Halloween in Chursdorf

Niedersteinbach

 



Foto: M. Lippmann

Dieser 30 Tonnen schwere Gesteinsbrocken, der Größte, der jemals südlich von Leipzig gefunden wurde, ist als Naturdenkmal in Niedersteinbach aufgestellt worden. Etwa zeitgleich wie der Ort Langenleuba-Oberhain entstanden auch die Ortschaften Niedersteinbach, Obersteinbach und Wernsdorf um 1170. Nach 1300 wurden die Namen erstmals in einer Urkunde genannt. Das Bistum Merseburg beschreibt sein Gebiet und nennt die Dörfer als Grenzorte gegenüber dem Bistum Naumburg. Eine genaue Jahresangabe fehlt dem Schriftstück. Es ist somit als Ersterwähnungsurkunde nicht brauchbar. In den 90-er Jahren fand man beim Gesteinsabbau in der Kiesgrube der Fa. Vieweg in Niedersteinbach einen Findling, volkstümlich „Alter Schwede“ genannt. Vor ca. 400.000 Jahren wurde der wohl größte Eiszeitfindling, ein 32 t schwerer Granitblock mit der Eiszeit aus Schweden, südlich von Leipzig, angespült. Dieser ist heute im Ortszentrum in einer kleinen Grünanlage zu bestaunen.

Niedersteinbach