Bei einem Schüler der Klassenstufe 1 der Erich Kästner Grundschule wurde das Corona-Virus nachgewiesen. Die Kinder, Lehrer*innen sowie Erzieher*innen der betreffenden Klasse sind informiert und befinden sich für 14 Tage in häuslicher Quarantäne.
Für alle anderen läuft der Schulbetrieb vorerst im Regelbetrieb weiter. Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der besonderen Situation im Hort momentan leider keine Hausaufgaben abgearbeitet werden können.
Am 09.12. um 19.30 Uhr tagt der Ortschaftsrat Langensteinbach im Ratssaal der Stadtverwaltung Penig.
Am 10.12.2020 um 19.00 Uhr tagt der Ortschaftsrat Thierbach im Dorfgemeinschaftshaus Markersdorf.

Markersdorf

 - 360 Grad Rundflug über den Ortsteil Markersdorf



Foto: M. Lippmann

Markersdorf ist ein Ortsteil der Stadt Penig seit dem 01.01.1999.

Kurzes zweiseitiges Reihendorf mit Waldhufenflur und Gutsschlägen im Westen, liegt an einer Bachaue westlich von Penig auf 250 - 280 m üNN. Ersterwähnung im 14. Jahrhundert als "Marcwardestorp" in einer in Merseburg ausgefertigten Urkunde. 1357 "Margwarstorff", 1366 "Marcquardistorff", 1436 "Markirstorff", Dorf eines Markwart. Kurz von 1200 von deutschen Bauern angelegt. Kirche und Friedhof 1404 von Burggraf Albrecht von Leisnig gestiftet. Das Pfarrgut von Markersdorf war ein Mannlehngut und hatte auch die Erbgerichte über den Ort (bis 1546). Da der Pfarrer von Niedersteinbach eher als der Markersdorfer Pfarrer zur evangelischen Lehre übertrat, pfarrte und schulte die Hälfte der Bewohner von Markersdorf aus und trat in die Schule und Kirche zu Steinbach über (bis 1952, Eingemeindung nach Thierbach-Zinnberg). Seit 1920 gab es dann das Reformheilinstitut Villa "Morgensonne" des Heilpraktikers Karl Wiesner, bekannt geworden durch sein Ebereschenbalsam am unteren Dorfende.