29.07., 15.00 Uhr Sommerfest des Hundesportvereins Penig 1926 e.V.
29.07. Wühlmausfest des Kleingartenvereins „Wühlmaus“ e.V.
12.08. bis 20.08. Lutherausstellung anlässlich des Reformationsjubiläums
19.08. und 20.08. Sommerfest in Tauscha
25.08. und 26.08. Chursdorfer Dorffest
02.09. Worldbeats im Stadion
09.09. Stadt- und Brauereifest - mit dabei Maite Kelly

Töpfer-Innung

Töpfer Innung

Penig war im Mittelalter eine recht bekannte Töpferstadt. Das Gründungsdatum der Töpferinnung ist leider nicht bekannt, allerdings sind Innungsartikel von 1638 an überliefert.

Die letzten Töpfer waren bis etwa um 1900 hier ansässig.

Um 1500 lebten in Penig zwölf Töpfer, welche den "Töpperzins" zu zahlen hatten.

Wegen der von den Töpferöfen ausgehenden Brandgefahr war keinem Meister dieser Innung gestattet, in die Stadt zu ziehen und sein Handwerk zu betreiben und einen Brennofen aufzurichten. Sie bildeten eine Gemeinschaft vor dem Chemnitzer Stadttor. Somit entstand die Vorstadt Topfanger.

Schon 1482 besuchten die Peniger Töpfer den Chemnitzer Wochenmarkt mit ihren Erzeugnissen. Da der Chemnitzer Rat forderte, den Peniger Wochenmarkt für die Chemnitzer Handwerker zu öffnen, gab es Auseinandersetzungen wegen des gegenseitigen Marktrechtes.

Eine spezielle Warenart der Töpfer waren die schwarzbraun gefärbten Peniger Krüge mit vier großen Henkeln und sonst überall mit vielen kleinen Henkeln und Ringlein daran verziert.
Diese Krüge werden in der Meißnischen Bergk-Chronica des Petrus Albinus aus dem Jahre 1590 und in Peniger Stadtchroniken erwähnt. Ein derartiges Gefäß hielt Frau Dorothea, Burggräfin von Leisnig, 1514 für wertvoll genug, um es ihrer Schwester als Geschenk nach Mühlberg zu senden.
Unter den Händen der Peniger Töpfer entstanden auch grünglasierte, topfähnlich vertiefte Ofenkacheln, die zu Kachelöfen zusammengesetzt wurden.

Mit Aufkommen des Takabrauchens im Dreißigjährigen Krieg bildete sich ein neuer Zweig der Töpferei aus, das Pfeifenmachergewerbe