Informieren Sie sich über die Stellenausschreibung für die Leitung im Schulhort Lgl.-Oberhain unter der Rubrik "Leben".
25.05., 14.00 Uhr Wernsdorfer Dressurturnier
26.05. - 28.05., 08.00 Uhr Wernsdorfer Dressurturnier
28.05., 10.00 Uhr Köbefest
02.06. bis 05.06.: Pfingstturnier – 65 Jahre Reitsport in Langenleuba-Oberhain
10.06., 14.00 – 17.00 Uhr: Kellerbergfest
09.06. - 11.06., 666 Jahrfeier Markersdorf
09.06. - 11.-06.: Niedersteinbacher Schützenfest
17.06., 10.00 Uhr: Sommerfest im Kreisel
17.06., 14.00 Uhr: Schulfest der GS Langenleuba-Oberhain
23.06. - 25.06.: Obergräfenhainer Dorffest

Kirche zu Niedersteinbach

Kirche zu Niedersteinbach

Die Dorfkirche zu Niedersteinbach ist eine Chorturmkirche spätromanischen Ursprungs
(um 1200 - 1250).

Chorturmkirche bedeutet: Der Turm steht im Osten über dem Altar und nicht wie sonst üblich im Westen.

Aus der Entstehungszeit sind noch einige schöne Verzierungen erhalten:
- an den Turmfenstern die gekuppelten Rundbogenfenster mit Säulchen;
- an der Außenseite der Apsis Halbsäulchen mit Kapitälen und Rundbogenfrieß
- und der Rundbogen (Tympanon) über dem Haupteingang mit einem echten romanischem Christuskopf.

In der Barockzeit (um 1754) wurde die Kirche außen und innen umgestaltet. Bemerkenswert ist die Deckenbemalung. Über dem Altarplatz findet sich eine allegorische Darstellung der Religion als Frau und in den vier Ecken Stationen aus dem Leben Jesu (Geburt, Beschneidung, Taufe und Abendmahl). Dieses Ölgemälde stammt von Samuel Blattner (Altenburg 1759).

An der Decke im Kirchenschiff stellte Johann August Maul (Altenburg 1783) wichtige Szenen aus dem Neuen und Alten Testament gegenübert. An der Kanzel (um 1688 ?) sind die 4 Evangelisten, Jesus, Johannes der Täufer und Paulus dargestellt.

Wertvoll ist auch die Tür zur Sakristei, sie soll aus dem 14. Jhd. stammen.

Der jetzige Altar ist eine Dauerleihgabe aus der verfallenen Kirche zu Canitz / Elbe und fügt sich perfekt in den Raum ein. Seine Bemalung stellt die Auferstehung Christi als wichtigstes Ereignis der Heilsgeschichte ins Zentrum. An den Seiten finden sich weitere Szenen aus der Passions- und Ostergeschichte.

Der wiederentdeckte Steinbacher spätgotische Flügelaltar befindet sich z.Z. in der Restaurierung in Dresden.

Die Orgel stammt aus dem Jahre 1851 und wurde von der Firma Schmeisser Rochlitz gebaut. Die Kirche besitzt drei historische Bronzeglocken; 2 aus den Jahren 1858 (Apolda), eine wurde nach dem Krieg von Erdmannsdorf zugekauft (gegossen 1922).
Der Glockenstuhl wurde 2003 erneuert.

Die mechanische Kirchenuhr aus dem Jahre 1885 wurde jüngst restauriert und schlägt halbe und volle Stunden.

Um die Kirche herum sind noch eine Reihe prächtiger barocker Grabsteine aufgestellt, allerdings zunehmender Verwitterung ausgesetzt.

Das große alte romanische Taufbecken ist noch sehr gut erhalten und ziert den Pfarrhof.

Die Niedersteinbacher Kirche zählt in ihrer Art zu den schönsten barocken Dorfkirchen Sachsens. Und so mancher auswärtige Besucher wurde schon von ihrer reichen Ausstattung und dem harmonischen Gesamteindruck überrascht.

Geöffnet ist sie zu den Gottesdiensten in der Regel jeden Sonntag, sonst kann sie auf Anfrage im Pfarramt (037381 / 5268) besichtigt werden.