29.07., 15.00 Uhr Sommerfest des Hundesportvereins Penig 1926 e.V.
29.07. Wühlmausfest des Kleingartenvereins „Wühlmaus“ e.V.
12.08. bis 20.08. Lutherausstellung anlässlich des Reformationsjubiläums
19.08. und 20.08. Sommerfest in Tauscha
25.08. und 26.08. Chursdorfer Dorffest
02.09. Worldbeats im Stadion
09.09. Stadt- und Brauereifest - mit dabei Maite Kelly

Kirche zu Langenleuba-Oberhain

Die Nikolaikirche zu Langenleuba-Oberhain wurde um 1200 - 1250 im spätromanischen Stil erbaut.

Die Nikolaikirche zu Langenleuba-Oberhain wurde um 1200-1250 im spätromanischen Stil erbaut. Sie war zunächst der Mutter Maria geweiht. Irgendwann, vermutlich nach 1404, erhielt die Kirche einen anderen Schutzheiligen. Der heilige Nikolaus war der Schutzheilige für die Seefahrer, Kaufleute und Händler.

Im Laufe der Jahre wurde sie jedoch durch wiederholte Umbauten stark verändert.

Der Turm stammt noch aus der Entstehungszeit, das Schiff ist ein klassizistischer Neubau aus den Jahren 1858/59. 1907 erhielt der Innenraum eine Jugendstilausmalung.

Ein großes romanisches Taufbecken ist im hinteren Kirchenschiff aufgestellt.

In den Jahren 1858/59 musste das gesamte Kirchenschiff einem größeren Neubau weichen.

Dieser wurde im damals vorherrschenden klassizistischen Stil ausgestaltet: gerade bzw. rechtwinklige Linien, große Fenster, zwei Emporen, schlichte Ausmalung in weiß und gold.

1909 wurde wieder im Zeitgeschmack umgestaltet: Jugendstil überdeckte große Flächen, besonders im Altarraum mit üppiger Ornamentik (Ranken und Kreuze) in düsterer Farbgebung (blau/gelb).

Im Rahmen der Generalsanierung von 1997 bis 2001 wurde die klassizistische Fassung nach historischem Vorbild von 1858/59 wieder hergestellt. Lediglich die Decke wurde im Jugendstil belassen und ausgebessert. Dadurch wurde der freundlich helle Gesamteindruck des Raumes wieder gewonnen.

Bemerkenswert sind die drei großen Kerzenleuchter, die 1885 aus vergoldetem Zinkguss hergestellt wurden. Sie werden einmal jährlich am Heiligen Abend angezündet.

Der Altar und der Taufstein sind aus Wildenfelser Marmor gefertigt.

Das Bild hinter dem Altar - Maria Magdalena begegnet dem auferstehenden Christus im Garten - malte ein ehemaliger Pfarrer (Carl Gottlob Vogel) um 1860.

Auf dem Turm hängen drei Stahlglocken aus dem Jahre 1953. Nur die große Glocke, die Marienglocke, überstand die Kriege und stammt wohl noch aus vorreformatorischer Zeit.

Die mechanische Turmuhr von 1874 wurde mit elektrischem Aufzug versehen und schlägt die vollen Stunden an eine separate Schelle außen am Turm.

Die Orgel stammt aus dem Jahre 1923, wurde von der Firma Schmeisser aus Rochlitz gebaut und hat 24 Register.

Die Kirche wirkt von außen wuchtig und gedrungen, überrascht aber im Inneren durch ihre Größe und vornehme Schlichtheit. Besonders bei Sonnenschein kann es zu einem Erlebnis werden, den lichtdurchfluteten Raum zu betreten.

Geöffnet ist die Kirche in der Regel jeden Sonntag zu den Gottesdiensten. Sie kann aber auch auf Anfrage im Pfarramt (037381 / 5268) besichtigt werden.