Die Vogtland Philharmonie spielt anlässlich des 30. Jahrestages der Deutschen Einheit am 3. Oktober um 18 Uhr in der Stadtkirche „Unser Lieben Frauen Auf Dem Berge“ die vier Violinkonzerte aus Antonio Vivaldis wohl berühmtesten Werk „Die vier Jahreszeiten“ und ergänzt das Programm um die Serenade Nr. 6 D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart.

Naturpark Köbe

Die Köbe – der kleinste Zoo in Sachsen 
Das Gebiet der „Köbe“ liegt im Südwesten der Stadt Penig und wird seit vielen Jahren als Freizeit- und Naherholungsgebiet von der Peniger Bevölkerung, aber auch von Naturfreunden aus der näheren und weiteren Umgebung genutzt.  Um den künstlich angestauten Teich, auf dem zahlreiche Wassergeflügelarten angesiedelt sind, gruppieren sich mehrere Tiergehege mit Kleinpferden, Eseln, Schafen, Ziegen, Waschbären, Kaninchen, Dammwild, Meerschweinchen, Fasanen, Pfauen und zahlreichen Vogelarten. Für unsere kleinen Naturfreunde gibt es einen Abenteuerspielplatz zum Herumtollen. 

Bereits um 1924 wurde der parkähnliche Charakter des Waldstückes mit dem Anlegen von Wanderwegen und dem Aufstellen von Ruhebänken verbessert.  Nach 1945 befand sich die Köbe in einem verwilderten Zustand.  Durch den strengen Winter 1946 wurden ganze Flächen abgeholzt. 1960 begann der erneute Ausbau der Köbe und die Anlegung eines Tiergeheges.  Für Peniger unvergessen, wurde 1964 der Rothirsch „Robert“ aus dem Tierpark Hirschfelde übernommen. Ein großes Ereignis in der Geschichte des Naturparks war auch die Ankunft einer Hirschkuh aus Westdeutschland im Februar 1965.
Zur damaligen Zeit wurden bereits mehrfach Konzerte im neugestalteten Park auf der Freilichtbühne durchgeführt.
Im Januar 1986 schätzte die Stadtverwaltung den Zustand des Naturparks Köbe als kritisch ein. Er war nicht mehr das „Schmuckstück“, auf das Penig stolz war. 1990 war der Köbeteich nicht mehr existent, da er im Laufe der Jahre zugesetzt und verwachsen war.  Die vorhandenen Tiergehege waren, ebenso wie die Umzäunung, stark sanierungsbedürftig. 
1991 entschied sich die Stadtverwaltung von Penig für den Erhalt und weiteren Ausbau des Heimattierparks. 
Durch die Unterstützung vieler Naturfreunde und Sponsoren ist es gelungen, den Köbepark zu sanieren. 
So ist der Naturpark Köbe wieder zu einem kleinen „Schmuckstück“ herangewachsen, das sich auch über Ihren Besuch freuen würde.  Vielleicht besuchen auch Sie uns einmal in Penig und entspannen sich für einige Stunden oder haben viel Freude mit ihren Kindern.  Übrigens: Der Eintritt ist frei. (Dr. M. Drechsler)

Der Köbepark lädt im Sommer wie im Winter dazu ein, den Alltag einmal zu vergessen, um die Natur in vollen Zügen zu genießen. Man kann den ausgebauten Wanderweg, der durch einen idyllischen Wald führt, entlangschlendern, um dann in der Köbe eine kleine Rast einzulegen. Für die Kinder ist die Köbe ein wahres Paradies; auf dem neu errichteten Abenteuerspielplatz können sie sich nach Herzenslust austoben. Außerdem lassen sich die vielen heimischen Tiere bewundern, die der Park zu bieten hat wie z.B. Ziegen, Hirsche, Esel und andere. Ein weiterer Anziehungspunkt ist der neu ausgebaute Teich, der vielen interessanten Wasservögeln Platz bietet. Rund um den Teich sind Bänke aufgestellt, von wo aus man einen herrlichen Ausblick auf fas das gesamte Gehege hat.

Die Barfußtreppe.

Der Köbe-Wald
Die "Köbe", der westlich Penigs gelegene Stadtwald, "Keber" genannt, wird als "tiefe Schlucht mit bewaldeten Häusern" gedeutet. Karl Zeißig leitet den Namen von Kuppe ab. Fest steht, daß die Köbe seit Urzeiten besteht. Wanderfreudige Besucher können ihren Ausflug dann noch weiter ausdehnen bis Thierbach oder Zinnberg und z.B. auf der anderen Muldenseite zurück nach Penig.