Leine-Weber-Innung

Leine Weber Innung

Seit 1527 bestand die Leineweber-Innung.

Die Leineweber verbanden sich später mit den Zeug- und Wollenwebern.
Nach der Abänderung der Innungs-Artikel am 24. Januar 1766 musste jährlich von den bei den Zeug-, Lein- und Wollenwebern vorhandenen Stühlen ein Stuhlzins und Stempelgeld gezahlt werden. Diese Einnahme, die in der Erteilung des Rechts schafwollne Zeugwaren und Leinewand fertigen zu können ihren Ursprung hatte, wurde von der Herrschaft für 75 Thlr. an die Innung verpachtet. Von jedem gefertigten Stück schlechten Zeug waren 8 pf., von jedem Stück Mittelzeug 1 gr. 4 pf., von jedem Stück extra feinem Zeug 2 gr. , von jedem Stück guter Leinwand 1 gr. 4 pf.. Stuhlzins und Stempelgeld zu entrichten.