Fleischer-Innung

Fleischer Innung

Um 1500 gab es in Penig zwölf Fleischermeister. Seit jeher hatten sie an die Herrschaft jährlich einen Bankzins als Abgabe zu zahlen.

Zur Innung des Fleischhauer-Handwerks schlossen sie sich 1643 zusammen.

Am Rathaus beim Ratsgässchen wurden 1593 und 1708 vier Fleischbänke genannt.
Dort konnten sie ihre Waren feil bieten, welche vom städtischen Fleischschauer bzw. –schätzer überprüft wurden. In der Zeit von Michaeli bis Ostern jedes Jahres war es sämtlichen Meistern freigestellt, alle Arten Vieh nach Willkür zu schlachten. Außer dieser Zeit durfte aber das Schlachten von Rindern nur von Zeit zu Zeit und jedes Mal durch einen Meister der Reihe nach stattfinden. Der Reiheschlag wurde durch das Los bestimmt.

Um 1700 erhebt die Peniger Fleischer-Innung von den Orten der Umgebung eine Abgabe für die Zulassung des Hausschlachtens.

Der Innung gehörten 1835 16 Meister an, 1883 waren es nur noch sechs Meister.